SPECTRUM (2008)
Eine immersive, ultraminimale Licht-Klanginstallation

Aufgenommen in die Sammlung des Skulpturenmuseum Marl, 2008

spectrum_.png: 600x400, 33k (August 29, 2008, at 03:28 PM)



Das akustische Konzept der Installation „ SPECTRUM “ basiert auf die Dualität von Dur und Moll in der Paralleltonart eines einzigen Streicher-Tenuto Vierklang-Akkordes. Der zweideutige Höreindruck, erreicht durch eine bestimmte Umkehrung des erweiterten Dreiklangs, wird verstärkt durch den bewussten Verzicht auf Melodie und Rhythmus. Auf die Klangfarbe und ihre Wahrnehmung wirken die akustischen Eigenschaften des Raums und des Wiedergabesystems. Die Position des Rezipienten im Raum oder dessen eigene Gemütsverfassung beeinflussen zusätzlich die Wahrnehmung maßgeblich.

Eine nahezu synästhetische Beziehung besteht zwischen dem Klang und den Farben der Projektion. Der kreisförmige Helligkeitsverlauf lässt die Kontur undefiniert, die Farbe befindet sich in einem stetigen Wandel. Die Projektion als einzige Lichtquelle und Orientierungspunkt verändert die Raumwahrnehmung, und löst durch die Nachbildwirkung im Auge autokinetische Effekte mit komplementären Farben aus.



spectrum_.png: 600x400, 33k (August 29, 2008, at 03:28 PM)


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